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Gut getarnt: Der Schneehase


Schneehase im Schnee, aufrecht.

Das gleiche Tier: Schneehase im Winter... (Foto: Heiner Kubny, www.polar-reisen.ch)

Schneehase im braunen Sommerkleid.

...und im Sommer. (Foto: gemeinfrei)

Schneeweiß - so sieht der Schneehase im Winter aus. Und das ist auch gut so, denn auf dem weißen Schnee können ihn seine Feinde nur schlecht erkennen. Im Sommer dagegen hat der Schneehase ein braunes Fell. Erst im Herbst kommen die weißen Haare zum Vorschein. Wenn es kalt genug ist, dann wachsen sie so stark, dass sie in kürzester Zeit den braunen Pelz bedecken. Dadurch ist der Hase nicht nur gut getarnt, sondern auch viel wärmer angezogen als im Sommer!

Aber nicht nur durch seine Farbe ist der Hoppel gut an seinen Lebensraum angepasst, sondern auch durch seinen Körperbau. Er hat kurze Ohren, die nicht so schnell frieren können und riesige Pfoten mit viel Fell zwischen den Zehen. So kriegt er keine kalten Füße und kann auf pulvrigem Schnee rennen, ohne einzusinken. Mit solchen Pfoten entkommt er seinen Feinden sogar, wenn sie ihn trotz aller Tarnung doch mal entdeckt haben sollten.

 Mehr über Tiere im Gebirge kannst du hier lesen.

Steckbrief des Schneehasen

Vorkommen: Den Schneehasen gibt es rund um den Nordpol und in den Alpen ab einer Höhe von 1200 Metern.

Lebensraum: Schneehasen leben im Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze, aber auch im Wald und in der Steppe. 

Lebensweise: Wenn Schneehasen am Abend vor die Tür gehen, dann sind sie gern in Gruppen zusammen, denn das ist sicherer. In ihren Schneehöhlen, in denen sie die Tage verbringen, sind sie aber lieber alleine.

Nahrung: Im Sommer frisst der Schneehase gern alles, was frisch und grün ist - Kräuter, Blumen und Gräser. Im Winter dagegen reichen ihm auch Zweige, Baumrinde und Knospen.

Feinde: Fuchs und Marder, Luchs, Wolf und Vielfraß, aber auch viele große Raubvögel wie Eulen und Adler machen Jagd auf den Nager. Aber dank seiner guten Tarnung und seiner Fluchttechnik ist er eine schwer zu schlagende Beute.

Fortbewegung: Wegen seiner breiten, pelzigen Füße ist der Schneehase seinen Feinden im Schnee überlegen. Wenn Fuchs oder Luchs Jagd auf ihn machen, rennt er mit bis zu 80 Stundenkilometern über den Schnee und schlägt dabei auch noch Haken. Die meisten Jäger kommen da nicht mehr mit.

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Polarfuchs

Polarfuchs, eingerollt im Schnee.

Polarfuchs. (Foto: gemeinfrei)

Der Schneehase ist nicht das einzige Tier, das im Winter ein schneeweißes Fell bekommt. So ergeht es zum Beispiel auch dem Polarfuchs. Für Raubtiere wie ihn ist das wichtig, damit sie sich unbemerkt an ihre Beute heranschleichen können.

Alpen-Schneehuhn

Weißes Schneehuhn auf einem Felsen.

Schneehuhn. (Foto: Per Harald Olsen / wikipedia)

Alpen-Schneehühner bekommen drei bis vier mal im Jahr ein neues Federkleid, das sich immer an die Farbe der Umgebung anpasst. Im Sommer sind sie braun gefleckt, im Winter weiß. Wie beim Schneehasen sind auch ihre Füße an das Laufen auf dem Schnee gut angepasst: Statt Fell haben sie Federn zwischen den Zehen, so dass sie wie auf Schneeschuhen laufen können.