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Warum brennen Brennesseln?


Nur gucken, nicht anfassen! Eine Brennessel. (Foto: Günter Havlena / pixelio.de).

Nutzt die Brennessel als Kinderstube: Das Tagpfauenauge. (Foto: Gitti Moser / pixelio.de)

Autsch - Brennesseln können ganz schön wehtun.

Aber wie machen sie das eigentlich?

Wenn du eine Brennessel betrachtest, dann entdeckst du viele kleine Härchen an Stängel und Blättern. Diese Härchen sind mit einer brennenden Flüssigkeit gefüllt. Wenn du die Pflanze berührst, bricht die Spitze der Härchen ab und die brennende Flüssigkeit wird in deine Haut gespritzt. Es entstehen Bläschen, die ziemlich schmerzen. So schützt sich die Brennessel davor, gefressen zu werden.

Ein perfektes Paar: Brennesseln und Schmetterlinge

Manchen Tieren jedoch können die Härchen nichts anhaben. Das ist sehr praktisch, denn so können die Tiere die giftige Brennessel als Schutz und Futtervorrat für ihre eigenen Jungtiere benutzen. Die Schmetterlinge "Kleiner Fuchs" und "Tagpfauenauge" machen das zum Beispiel so: Sie kleben ihre Eier an die Unterseite der Brennesselblätter. Wenn die Raupen schlüpfen, ernähren sich die Kleinen von der Pflanze. Gleichzeitig sind sie vor hungrigen Feinden geschützt, denn diese trauen sich erst gar nicht an die Brennessel heran.

Ganz schön schlau, was?

Brennesseln: Kinderstube für Schmetterlingsraupen

Brennesselblatt mit Raupe, Nahaufnahme.

Die Raupen des Tagpfauenauges. (cc-by-sa Quartl@wikipedia.de)

Kleiner Fuchs auf Enzian.

Ein Kleiner Fuchs. (Foto: Sixta Görtz)

Gespinst mit jungen Raupen auf Brennesselblüten.

Die jungen Raupen des kleinen Fuchses. (cc-by-sa Frank Vincentz@wikipedia.de)

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