Krötenwanderung
Kröten auf Wanderschaft
Sobald die Nächte im März etwas wärmer werden, kommen die Kröten aus ihren Verstecken hervor. Im Dunklen machen sie sich auf den Weg zu ihrem Laichgewässer. Ein Laichgewässer ist ein Gewässer, in dem die Kröten ihre Eier ablegen. Die Eier von Kröten, Fröschen und Molchen nennt man „Laich“.
Wenn die Nächte der Krötenwanderung gekommen sind, dann machen sich Tausende von Tieren auf den Weg. Die Kröten wissen ganz genau, wo sie hinwollen - auch wenn sie dafür manchmal mehrere Nächte laufen müssen. Sie legen ihre Eier nämlich immer genau dort ab, wo sie selbst geboren wurden.
Das ist aber gar nicht so einfach. Manchmal müssen die Kröten auf dem Weg zu ihrem Gewässer eine Straße überqueren. Weil sie aber von den Autofahrern im Dunklen nicht gesehen werden, werden viele Kröten überfahren.
Mit dem Eimertaxi in Sicherheit
Glücklicherweise gibt es viele Menschen, die den Kröten helfen wollen. Achte jetzt einmal darauf, ob du am Straßenrand Warnschilder mit einer Kröte darauf siehst. Diese Schilder sollen die Autofahrer ermahnen, langsam zu fahren. Außerdem kannst du an beiden Seiten der Straße manchmal kleine grüne Mattenzäune erkennen. Die hindern die Kröten daran, einfach auf die Straße zu hüpfen.
Entlang des Zauns haben Naturschützer alle paar Meter einen Eimer eingebuddelt, in den die Kröten hineinfallen. Am nächsten Morgen muss man die Eimer dann nur noch ausbuddeln, über die Straße bringen und die Tiere wieder freilassen. Dann können die Kröten gefahrlos weiterhüpfen.












