Spuren und Fährten im Winter
Der Winter ist die Jahreszeit, in der die Natur zur Ruhe kommt. Sobald es draußen kälter wird und die Tage kürzer, ziehen sich die Winterschläfer wie der Igel und die Murmeltiere in ihre Schlafhöhlen zurück. Der Igel verkriecht sich in einem dichten, dicken Nest aus Laubblättern, meist im Schutz einer Hecke, im Gestrüpp oder unter einem alten Baumstumpf. Die Murmeltiere rollen sich in ihrem mit Gras gepolsterten Schlafkessel ihres Erdbaus zusammen. Igel und Murmeltiere gehen erst im Frühling wieder auf Nahrungssuche. Bis dahin zehren sie von ihrer dicken Speckschicht.
Braunbär, Dachs und Eichhörnchen halten Winterruhe. Sie wachen zwischendurch auf, wenn sie sehr hungrig sind und gehen dann auf Futtersuche. Frösche, Schlangen und Eidechsen verfallen geschützt im Schlamm in eine Winterstarre. Sie wachen erst wieder auf, wenn es draußen wärmer wird. Auch die Tiere, die keine Winterruhe oder Winterschlaf halten, zum Beispiel Füchse, Rehe und Wildschweine sind in der kalten Jahreszeit weniger aktiv um ihre Energiereserven zu schonen.
Aber wenn Parks, Gärten, Wiesen und Wälder von einer Schneedecke bedeckt werden, hinterlassen viele Tiere ihre Spuren im Schnee. An der Spur im Schnee kannst du nicht nur erkennen, welches Tier dort vorbeigekommen ist, sondern auch, ob zum Beispiel ein Fuchs flott über eine Wiese getrabt ist. Seine Pfotenabdrücke ziehen sich dann wie an einer Perlenschnur aneinandergereiht entlang einer Linie. Man nennt es dann auch „schnüren“ oder der Fuchs „schnürt“.






