Bundesamt für Naturschutz

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Unterwegs im Winterwald


Bäume mit Schnee im Gegenlicht.

Zauberhafter Winterwald. Foto: Uwe Kunze / pixelio.

Reh im dämmrigen Wald.

Ein Reh. Foto: Thost / pixelio.

Kind im Winterwald.

Unterwegs im Winterwald. Foto: Sixta Görtz

Die Last des Schnees

Wenn der Wald im Winter tief verschneit ist, dann machen Waldspaziergänge besonders viel Spaß. Aber sie können auch gefährlich sein. Denn wenn auf den Ästen der Bäume zu viel Schnee liegt, können sie brechen. Manchmal fallen sogar ganze Bäume um, weil die Last des Schnees zu groß geworden ist. Das heißt natürlich nicht, dass du im Winter nicht mehr in den Wald darfst! Im Gegenteil: Gerade jetzt ist es dort ja besonders schön. Aber ab und zu einen Blick nach oben ins Geäst solltest du schon werfen. Wenn du lose Äste in den Baumkronen liegen siehst oder frische Bruchstellen entdeckst, dann gehe lieber einen Schritt schneller, bis du aus der Gefahrenzone heraus bist.

Rücksicht auf die Tiere nehmen

Auch die Tiere brauchen jetzt besonders viel Rücksicht von uns Menschen. Denn im Winter ist das Futter knapp und die Tiere versuchen, Energie zu sparen, indem sie sich nur bewegen, wenn es unbedingt sein muss. Wenn wir im Wald herumlärmen, schlagen wir die Tiere in die Flucht. Das kostet unnötig viel Kraft und kann dazu beitragen, dass ein Tier den Winter nicht übersteht.

 

Also:

Wenn du im Wald unterwegs bist, verhalte dich ruhig und bleibe auf den Wegen. Dann kannst du den Winterwald ohne schlechtes Gewissen genießen!

 

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Wie schwer ist Schnee?

Eisfläche im Gegenlicht.

Foto: Sixta Görtz

Ob Schnee schwer oder leicht ist, hängt von der Temperatur der Luft ab. Wenn es sehr kalt ist, dann enthält der Schnee wenig Feuchtigkeit und ist leicht. Er fühlt sich trocken und pulvrig an. Solcher Schnee ist gut geeignet zum Rodeln und Ski fahren.

Wenn die Luft jedoch relativ warm ist, dann enthält sie auch viel Feuchtigkeit. Die Schneekristalle frieren aneinander und bilden nasse, klebrige Flocken. Der Schnee ist schwer. Zum Schneemann- und Iglubauen ist er bestens geeignet, aber für die Bäume ist er eine richtige Last. Übrigens auch für flache Hausdächer: Immer wieder werden im Winter Gebäude gesperrt, weil das Dach unter der Schneelast einbrechen könnte.