Bundesamt für Naturschutz

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Konstantin, der Feldhamster

Kennst du schon Konstantin?

Feldhamster auf den Hinterbeinen.

Unverkennbar: Ein Feldhamster. (Foto: cc-by-sa Katanski @ wikipedia.de)

Konstantin ist ein Feldhamster und das Maskottchen des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Feldhamster sind kleine Nager mit einem bunten Fell: Auf dem Rücken ist es gelblich-braun und am Bauch pechschwarz. An den Seiten und am Hals ist Konstantin rotbraun. Auffällig sind die weißen Flecken an den Wangen, hinter den Ohren und auf den Pfoten.

Leider ist der Feldhamster hier bei uns sehr selten geworden. Noch vor 40 Jahren jedoch war er so häufig, dass er unter Landwirten als schlimmer Schädling galt. Konstantin frisst nämlich für sein Leben gern Feldfrüchte. In manchen Regionen wurden Konstantins Vorfahren deshalb massiv bekämpft. Zugleich änderte sich die Landwirtschaft radikal: Große Maschinen ersetzten nach und nach die Handarbeit und die Feldflächen wurden immer größer. Hecken und Wäldchen verschwanden. Immer weniger verschiedene Feldfrüchte wurden angepflanzt und die Zeit zwischen Aussaat und Ernte immer kürzer.

All das hat dazu geführt, dass nur noch wenige Feldhamster bei uns zu Hause sind. Inzwischen wird Konstantin auf der deutschlandweiten Roten Liste als "stark gefährdet" eingestuft. In manchen Bundesländern gilt er sogar als "vom Aussterben bedroht".

 Mehr über die Rote Liste erfährst du hier.

So lebt Konstantin, der Feldhamster

Illustration Hamsterbau

(Illustrationen: Anja Addis / BfN)

Illustration nachtaktiv

Feldhamster sind nur in der Dämmerung und nachts unterwegs. Tagsüber leben sie versteckt in ihren weit verzweigten Bauten unter der Erde. Die liegen meistens unter bewirtschafteten Feldern. Neben Feldfrüchten frisst ein Hamster übrigens auch Regenwürmer und sogar Feldmäuse.

Hamstern ist Konstantins Spezialität: In seinen großen Backentaschen sammelt er seine Nahrung und bringt sie dann in die Vorratskammer seines Baus. Hamster sind Experten in der Vorratshaltung, denn im Winter gibt es für die Nager fast nichts zu fressen. Dann halten sie kurzzeitige "Winternickerchen", bei denen sie ihre Körpertemperatur von über 32 Grad auf nur vier Grad absenken können. Alle fünf Tage wacht Konstantin auf, um aus seinem Vorrat zu naschen und aufs Klo zu gehen. Das Hamsterklo ist in einem besonderen Gang des Baus untergebracht, der in einer Sackgasse endet.

Zweimal im Jahr bekommen Hamster Nachwuchs. Nach einer Tragzeit von 18 bis 20 Tagen können Hamstermamis bis zu acht Babys großziehen. Das Erwachsenwerden geht bei Hamstern ratzfatz: Vom nackten und blinden Neugeborenen mit einem Gewicht von nur sieben Gramm entwickeln sich die Kleinen innerhalb kürzester Zeit zum erwachsenen Hamster. Nach nur drei (!) Wochen sind sie selbstständig und verlassen den Bau.

Mutiger Feldhamster: Konstantin macht Männchen

Illustration schlauer Hamster

Konstantin ist ein ziemlicher Draufgänger. Wenn er sich von Mensch oder Tier bedroht fühlt, dann richtet er sich auf, als wollte er Männchen machen. Dabei wetzt er schnatternd und ziemlich laut die Zähne. Dann springt er seinen Gegner knurrend, fauchend und schrill kreischend in hohen Sätzen an. Mit diesem Überraschungsangriff hat er schon manchen stärkeren Feind in die Flucht geschlagen.

Die schönsten Bilder aus dem Hamsterbau haben wir für euch in der großen  Geschichte vom kleinen Hamster Konstantin noch einmal zusammengefasst.


Was können Naturdetektive für den Feldhamster tun?

Zeichnung

(Illustration: Anja Addis / BfN)

Die großen, schweren Maschinen der modernen Landwirtschaft stellen eine große Gefahr für die Baue der Feldhamster dar. Vielleicht weiß der Landwirt aber gar nicht, dass unter seinem Acker ein Feldhamster lebt.

Jetzt kommst du ins Spiel: Melde jeden Hamsterbau, den du entdeckt hast! Dann können die Baue hamsterfreundlich umfahren werden. So wird der Bau geschont - und gleichzeitig bleibt das Getreide oberhalb auch noch ein wenig länger stehen. Es bietet nicht nur Schutz und Deckung vor Feinden, sondern wird von Konstantin natürlich auch fleißig für den Wintervorrat gehamstert.

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Schon gewusst?

Zeichnung Feldhamster rennt

Feldhamster sind Meister der Vorratshaltung. In ihren Backentaschen schleppen sie zwischen zwei und vier Kilogramm Getreide für den Winter in den Bau.

Um die knapp bemessenen Vorräte zu schonen, halten die Feldhamster kurze Winterschläfchen. Im Winterschlaf senkt sich die Körpertemperatur der Feldhamster von 32 Grad auf nur 4 Grad ab. Das ist nicht nur energiesparend, sondern macht auch weniger hungrig. Cool, oder?

FELDHAMSTERN - das BfN Jump & Run-Spiel

Konstantin

Um FELDHAMSTERN zu können, wird das

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Die große Geschichte vom kleinen Feldhamster Konstantin

Zeichnung vom Feldhamster

Die schönsten Bilder aus dem Hamsterbau haben wir für euch in der großen Geschichte vom kleinen Hamster Konstantin noch einmal zusammengefasst.

 Das Büchlein könnt ihr euch hier kostenlos als PDF herunterladen.

Letzte Änderung: 01.11.2012

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