Bundesamt für Naturschutz

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Vögel artgerecht füttern


Äpfel am Ast unter einer Schneehaube.

Äpfel, die man am Baum hängen lässt, bieten Vögeln Nahrung. Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.

Amsel mit halbem Apfel im Schnee.

Amseln mögen Winteräpfel. Foto: Katrin Weyermann-Bötschi / pixelio.

Kleiber auf Futterknödel.

Ein Kleiber auf einem Futterknödel. Foto: Uschi Dreiucker / pixelio.

Soll man Vögel im Winter füttern oder nicht? Manche Naturschützer sind der Meinung, dass es den Vögeln besser geht, wenn sie nicht gefüttert werden. So überleben nur die gesunden und starken Vögel den Winter und bekommen im Frühjahr auch gesunden und starken Nachwuchs. Und das ist besser für den Fortbestand der Art.

Da haben sie grundsätzlich sogar Recht. Wenn die Vögel auch bei geschlossener Schneedecke noch genügend natürliches Futter finden können, dann müssen sie auch nicht gefüttert werden. Doch es gibt in Deutschland viele Gegenden, in denen es auch für gesunde Vögel im Winter schwierig ist, Fressbares zu finden. Zum Beispiel weil zu wenig Hecken und Sträucher da sind, die im Winter noch Frucht tragen. Oder weil Felder und Obstbäume restlos abgeerntet werden und für hungrige Vögel nichts mehr übrig bleibt.

Deshalb darfst du die Vögel in der kalten Jahreszeit unterstützen - wenn du dich an gewisse Regeln hältst.

Regeln für das artgerechte Füttern

1. Halte den Futterplatz sauber. Wenn ihr zu Hause ein Futterhaus habt, dann reinige es gründlich, bevor du frisches Futter einfüllst. So verhinderst du, dass die Vögel krank werden.

2. Lege oder hänge das Futter an einen trockenen Platz. Wenn du Futterknödel aufhängen willst, achte darauf, dass du sie regelmäßig auswechselst. Denn wenn das Futter feucht wird, kann es schimmeln. Und schimmeliges Essen würdest du ja auch nicht anrühren.

3. Füttere regelmäßig. Wenn du einmal angefangen hast zu füttern, fliegen die Vögel deine Futterstelle gezielt an. Wenn sie dann nichts vorfinden, müssen sie weiter auf Futtersuche gehen. Das kostet bei kaltem Wetter unnötig viel Energie.


Vögel an einem hängenden Futterplatz aus Kunststoff.

Vögel am Futterplatz. Foto: Uschi Dreiucker / pixelio

Kind beseitigt Schnee von einem Vogelhaus.

Halte das Vogelhaus sauber! Foto: Juana Kressner / pixelio.

Eine Amsel im Schlaraffenland. Foto: Jutta Nowack / pixelio.

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Ein Weihnachtsbaum für Tiere

Willst du den Tieren in eurem Garten zu Weihnachten eine Freude machen?

Das machst du: Suche zuerst einen Baum mit etwas Gebüsch in der Nähe aus. Ins Gebüsch können sich die Vögel zurückziehen, wenn sie beim Fressen gestört werden. Dann hänge Meisenknödel, getrocknete Apfelringe und Futterglocken an den Baum. Unter dem Baum kannst du Nüsse und Äpfel auslegen, die von Amseln oder Eichhörnchen gefressen werden. 

Vogelfutter selbst gemacht

Futterglocke

Das brauchst du: Einen mittelgroßen Blumentopf aus Ton, 250 g Rindertalg oder Pflanzenfett, 250 g Körnermischung, feste Schnur, zwei Stöckchen.

Das machst du: Schmelze den Talg in einem Kochtopf und rühre die Körnermischung unter. Dann lasse die Mischung abkühlen. Führe die Schnur durch das Loch im Blumentopf und knote sie von innen an ein Stöckchen. Wenn das Fett fast fest geworden ist, fülle es in den Blumentopf. Stecke das zweite Stöckchen als Landeplatz von unten in den festen Talg. Nun kannst du das Ganze an einem Baum aufhängen.