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Weihnachtsbäume


Weihnachtsbaum mit selbst gemachtem Schmuck.

Geschmückter Weihnachtsbaum. (Foto: Malene Thyssen@wikipedia.de)

Nur noch vier Wochen bis Weihnachten. In den meisten Wohnzimmern stehen dann wieder schön geschmückte Weihnachtsbäume - 25 Millionen sind es deutschlandweit jedes Jahr. Doch woher kommt eigentlich dieser Brauch - und woher kommen die ganzen Bäume? Dieser Frage wollen wir Naturdetektive nachgehen.

Seit wann gibt es Weihnachtsbäume?

Schon im Mittelalter haben die Menschen zu verschiedenen Gelegenheiten ihre Häuser mit immergrünen Zweigen geschmückt. Die ersten Weihnachtsbäume sind im 16. Jahrhundert beschrieben. Damals war der Brauch aber den wohlhabenden Bürgern und Adligen vorbehalten. Erst rund 300 Jahre später begannen auch die einfachen Leute, sich einen Weihnachtsbaum in die Zimmer zu holen. Geschmückt wurde er mit Süßigkeiten und Kerzen. Die ersten Glaskugeln wurden um 1830 geblasen. 

 Mehr über die Herkunft unserer Weihnachtsbräuche findest du hier.

Heute ist ein Weihnachtsfest ohne Weihnachtsbaum für die meisten Menschen in Deutschland gar nicht mehr denkbar. Doch woher kommen eigentlich die vielen Bäume, die jedes Jahr für das Fest geschlagen werden?

Woher kommen unsere Weihnachtsbäume?

Zeitgenössische Zeichnung einer Familie um einen Weihnachtsbaum, 19. Jahrhundert.

Weihnachten 1848 bei Königin Victoria von England. (Bild: gemeinfrei)

25 Millionen Bäume kommen jedes Jahr in die deutschen Wohnzimmer. 70 Prozent von ihnen - also weit über die Hälfte - werden in Deutschland angepflanzt und geerntet.

Acht bis zwölf Jahre ist so ein Weihnachtsbaum alt, wenn er geschlagen wird. Aufgewachsen ist er aber meistens nicht im Wald, sondern auf einer Weihnachtsbaum-Plantage. Das sind landwirtschaftliche Flächen, auf denen gezielt Nordmann- oder Nobilistannen, Fichten und zum geringen Teil auch Kiefern angebaut werden. Die meisten von ihnen befinden sich im Sauerland in Nordrhein-Westfalen. In langen Reihen wachsen die kleinen Bäumchen in den Plantagen heran. Um zu verhindern, dass zwischen den Bäumchen zu viel Unkraut wuchert oder sich Insekten über die jungen Triebe hermachen, werden häufig Pflanzenschutzmittel und Insektenvernichter verwendet. Die jedoch vernichten nicht nur die Fraßfeinde der kleinen Bäume, sondern auch solche Insekten, die dem Wald nützen.

Doch es geht auch anders: In manchen Plantagen weiden Schafe das Unkraut zwischen den Bäumchen ab. Zusätzlich können Duftfallen gegen schädliche Insekten eingesetzt werden. So können auch ohne chemische Mittel Bäume  produziert werden, die zu Weihnachten das Zimmer schmücken.

Woher kommen die meisten deutschen Weihnachtsbäume?
A oder B oder C - nur eine Antwort ist richtig.
A Sauerland
B Hunsrück
C Schwarzwald

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Foto: Birgit H. / pixelio.de

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