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Fall der Woche

Füchse


(Foto: Geslin / mauritius images)
Fuchswelpe an Mülltonn

Ein geheimnisvoller Stadtbewohner schleicht durch die Straßen der großen Stadt. Vor allem am frühen Morgen kann man ihn beobachten: Den Fuchs. Allein in Berlin soll es zwischen 2000 und 4000 Füchse geben. Sie leben und jagen dort und bringen in der Großstadt sogar ihren Nachwuchs zur Welt - und das mit Erfolg!

Warum leben Füchse in der Stadt?

In offenen Abfallkörben finden Füchse noch genügend Fressbares. (Foto: John Mc Govern / mauritius images)
Fuchs an Müllkorb im Park
Gar nicht scheu: Dieser Fuchs mach einen Abendspaziergang im Park. (Foto: Neil Philipps / mauritius images)
Fuchs auf einem Weg im Park
Begegnung im Park... (Foto: Andrew Balcombe / mauritius images)
'Fuchs und eisessende Frau im Park

Das Stadtleben hat für Füchse viele Vorteile. Zwar gehen Füchse nicht shoppen oder ins Theater, aber sie lieben die kurzen Wege. Forscher haben festgestellt, dass Füchse in Wald und Feld auf der Suche nach Nahrung viel größere Gebiete durchstreifen müssen als Füchse in der Stadt. Kein Wunder: Für einen Fuchs ist die Stadt ein kleines Schlaraffenland. In den Parks gibt es genügend offene Müllkörbe oder Reste vom letzten Picknick, in Gärten und Vorgärten kann man im Kompost wühlen oder am Straßenrand nach tierischen Verkehrsopfern suchen. 

Auch genügend Verstecke gibt es in der Stadt - nicht zwischen Hochhäusern an Durchgangsstraßen, aber in Parkanlagen, größeren Gärten, in alten Industriegebieten, auf Friedhöfen oder zwischen nicht genutzten Bahngleisen. Dort können Füchse ungestört ihre Jungen aufziehen.

Anders als die Füchse im Wald müssen Stadtfüchse sich auch im Verkehr auskennen. Doch das scheint ihnen keine großen Probleme zu bereiten. Obwohl in manchen deutschen Städten einige Tausend Füchse leben, werden erstaunlich wenige von ihnen überfahren. Der schlaue Fuchs hat anscheinend gelernt, die Gefahren des Straßenverkehrs einzuschätzen. Auch wenn er sich vor fahrenden Autos in Acht nehmen muss - vor Jägern muss der Fuchs in der Stadt keine Angst haben, denn das Jagen ist in der Stadt nicht erlaubt.

Muss man vor Füchsen in der Stadt Angst haben?

Erwischt: Dieser Fuchs war in einem Garten auf Streifzug. (Foto: Rosemary Roberts / mauritius images)

Füchse kommen den Menschen in der Stadt manchmal recht nahe. Sie haben gelernt, dass von Stadtmenschen meist keine Gefahr ausgeht. Trotzdem sind Füchse Wildtiere mit einer gewissen Scheu vor Menschen. Diese Scheu ist wichtig, damit es zwischen Mensch und Tier nicht zu Problemen kommt. Deshalb solltest du Füchse nicht anfassen und auch nicht füttern! Angst muss man vor Füchsen aber nicht haben.

Unser Fall der Woche vom 12. bis 19. Juni 2017

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Fall der Woche
Wie lautet der lateinische Artname des Rotfuchses?
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Hamster Konstantin mit Lupe

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(Foto: gemeinfrei)
Eichhörnchen am Blumenkasten

Im Thema des Monats Juni erfährst du mehr über Natur in der Stadt:

Natur in der Stadt

Geflügelte Stadtbewohner: Falken.

Zu den Falken

Steckbrief Rotfuchs

(Foto: Malene cc-by 2.5)
Fuchs im Portrait

Verbreitung:
Gesamte Nordhalbkugel und Australien

Lebensraum:
Wald, offene Landschaften, Siedlungen.

Größe:
Bis 1,20 lang

Gewicht:
5 kg bis 7,5 kg.

Nahrung:
Mäuse, Ratten, Kaninchen, Regenwürmer, Früchte, aber auch Speisereste und Tierfutter.

Anzahl Junge:
4 bis 6.

Lebensdauer:
Bis 14 Jahre in Gefangenschaft, in Freiheit eher 3 bis 5 Jahre.

Wissenschaftlicher Name:
Vulpes vulpes

 

Gewinn der Woche

Eine Handpuppe "Lurs" von Legakids.
Lurs

Gewinner des letzten Wochenfalls war:

Leve.

Die Wochenfrage lautete:

Welche Flügelspannweite haben Steinadler?

Und die richtige Antwort war:

B - Mehr als zwei Meter.

Herzlichen Glückwunsch!